[Travel Diary Part 6] Williams – Grand Canyon – Mammoth Lakes │ Enjoy the Silence

Einen wunderschönen Sonntag :*

Nach einer Nacht in Williams ging es gleich morgens, um 7:00 Uhr los. Auf zum Grand Canyon!

Von Williams aus war es nur eine Stunde zu fahren und so waren wir schon um um 8 Uhr morgens da. Super Zeit übrigens. Um diese Uhrzeit war noch nicht wirklich was los, es war noch nicht so heiß und es war total still.

Williams – Grand Canyon South Rim (ca. 1 Std. / ca. 60 Meilen)

Dazu sind wir auf der AZ-64 N gefahren und haben nach ca. 50 Meilen die Ausfahrt UN-180N (im Kreisverkehr die erste) genommen. Hier ist eigentlich alles beschildert. Einfach Richtung „Visitor Center“ fahren.


Der Grand Canyon :

Eintritt:  30$ für ein Auto (gültig 7 Tage)

Ich muss sagen: Wer hier nicht her kommt ist selber schuld. Der Weg dorthin lohnt sich, wenn ihr eh schon z.B. in Las Vegas seid. Wir hätten es zutiefst bereut, wenn wir diesen Stopp hier nicht eingelegt hätten.

Es war der Hammer!!! Der Ausblick, die Ruhe, die Natur…ein richtiges Naturphänomen…ich kann es nicht in Worte fassen, schaut Euch einfach die Bilder an 😉

„ONE MINUTE, DON´T READ, DON´T TALK, NO PHOTOS, JUST LOOK…….

…….. AND SEE“

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Nachdem wir die Ruhe hier genossen und ein paar spektakuläre Bilder geschossen hatten, ging es noch am Vormittag in Richtung Yosemite Park. Eigentlich wollten wir vor Death Valley und Yosemite Park, jeweils eine Nacht einlgegen, aber uns war es etwas zu knapp von den Tagen her. Deshalb fuhren wir direkt Richtung Yosemite Park.


Grand Canyon – Mammoth Lakes ( Stop vor Yosemite Park – ca. 9Std. / ca. 600 Meilen)

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Dies war unsere längste Strecke, die wir am Stück gefahren sind.

Wir sind genauso zurück gefahren, wie wir nach Williams (Grand Canyon) gefahren sind. Jedoch diesmal nicht auf der Route 66 sondern die eigentliche Strecke, bis nach Las Vegas zurück.

In Las Vegas folgt ihr der US-95N. Nach ca. 7 Stunden, 445 Meilen dann der US-95 weiter folgen. In Esmeralda County die NV-266 W nehmen.  Ab hier ist man im vollen Nevada…einfach nichts. Folgt am besten dem Navi, wenn ihr eines habt.

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Tipps  zur Strecke:

Bei dieser Strecke solltet ihr darauf achten, dass euer Tank voll ist !! Vorallem bevor ihr entlang des Death Valley fahrt. Denn hier fährt man gefühlt 3 Stunden, ohne irgendein Dorf mit Tankstelle zu sehen…und das mein ich ernst.

Wir haben zuvor immer nach einem extra Kanister gesucht aber nirgends einen gefunden, den wir für die Not hätten benutzen können.

Und habt genügend Getränke dabei! Am besten Wasser.

Als ich gefahren bin, war es dunkel und irgenwann sehr, sehr kurvig…die Strecke wäre am Tag wohl schöner gewesen. Zwischendurch hatte ich echt etwas Angst, da einfach nichts in der näheren Umgebung war und der Tank immer leerer wurde. Es war kein Auto irgendwo zu sehen & hier hätte man wirklich nicht stehen bleiben wollen *grusel*. Nachdem ich ziemlich müde wurde, ist mein Freund wieder gefahren. Der Tank wurde immer leerer und leerer….und die Strecke wurde auch noch immer kurviger & zog sich ewig…gar nicht gut für den Tank.

Bei jedem Licht freuten wir uns: Juhu Häuser, Juhu Autos….doch von einem Städtchen waren wir weit entfernt. Das nächste Dorf zog sich eeewig.

Irgendwann dann der Lichtblick…ein Dorf mit Tankstelle…jipiie. Nachdem wir dann voll getankt hatten, ging es noch ein Stück weiter nach Mammoth Lakes. Dort freuten wir uns schon auf ein Bett…doch leider waren alle Unterkünfte ausgebucht

Kein Problem für uns, denn zu Hause haben wir ja ganz locker gesagt : „Dann schlafen wir halt ab und zu mal im Auto, kein Problem, sparen wir bisschen Geld“. Naja, das es aber sooo unbequem und vorallem kalt wird, hatten wir nicht bedacht. Ich wusste schon es wird frisch nachts, aber sooo? 😀


Übernachten in Mammoth Lakes:

Unsere Wahl : Auto (Mustang Cabriolet)

Kosten : 0$

Bewertung:
-kalt ( -1° )
– eng
– unbequem
-laut
+ keine Kosten
Fazit: Mit einem anderen Auto, ja. Mit einem Mustang? Nein.
Hier solltet ihr am besten im Voraus eine Übernachtungsmöglichkeit buchen.

Aufjedenfall haben wir dann versucht auf einem Parkplatz im Auto zu nächtigen. Einmal eingeschlafen, war die Position total unbequem, der Kopf hing runter, die Beine an der Decke, der Nacken schemerzte…um 4 Uhr morgens sind wir dann weiter gefahren und haben kurz vor dem Yosemite Park (dort war es deutlich ruhiger) nochmal versucht eine Runde zu schlafen….

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…aufgewacht mit Morgentau, pure Natur und inkl. Sonnenaufgang…

….was will man mehr.

Ein neuer Tag, ein neues Ziel. Ein neuer Beitrag.


Tagesbudget:

Eintritt G.C. : 30$ ~28€

Tanken: 65$ ~60€

Essen: 12$ ~11€

Gesamt:  107$ ~ 98,50€


Bald geht die Reise weiter, solange wünsche

ich Euch einen guten Start in die Woche ♥

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Eure Sarah

 

 

 

 

6 Replies to “[Travel Diary Part 6] Williams – Grand Canyon – Mammoth Lakes │ Enjoy the Silence”

  1. Sehr interessanter Bericht, wir werden nächstes Jahr im Mai 3 Wochen die Westküste entlang fahren und ich bin schon sehr gespannt was wir alles entdecken werden.
    Da kommt mir dein Bericht sehr gelegen denn auch hier wollen wir einen Stopp machen. Danke für die Anregungen und den ausführlichen Bericht 🙂

    Liebste Grüße Laura
    http://streuselsturm.blogspot.de

    1. Da wünsche ich ganz viel Spaß ☺️ genießt die Zeit. Es kommen noch einige weitere Berichte, vllt ist bei dem ein oder anderen noch etwas für euch dabei 🙂

    1. Vielen Dank 🙂

  2. Liebe Sarah,
    bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen und hab deinen Artikel regelrecht verschlungen. Wir waren dieses Jahr auch im Westen der USA. Die Nationalparks sind schon wirklich sehr beeindruckend. Deine Bilder vom Grand Canyon sind wirklich toll!
    Wir hatten dieses Jahr leider keinen Mustang – entschieden uns für einen SUV. Wäre zum Schlafen wahrscheinlich dann wirklich besser gewesen 🙂
    So, nun freue ich mich auf deine Fortsetzung und stöbere solang noch durch deinen Blog. Schön, dich gefunden zu haben! 🙂
    Lieben Gruß
    Saskia

    1. Na das freut mich zu hören ☺️ Dankeschön 🙂 ja das stimmt, hätte man etwas mehr Platz gehabt. Viel Spaß beim stöbern

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