[review] Schwesterherz Mädchenflohmarkt Aalen│ So war´s

Genau eine Woche ist der Schwesterherz Mädchenflohmarkt nun her. Wie schnell so eine Woche vergeht.

Ich erzähle Euch heute ein bisschen etwas über den Tag, wie alles ablief und so weiter.

Wie bin ich darauf gekommen zu verkaufen?

Naja, ich habe in den Semesterferien einmal angefangen meinen Schrank auszumisten & stellte mit erschrecken fest wieviele Kleider ich eigentlich im Schrank habe, die ich nicht mehr trage. Auf kleiderkreisel.de ging momentan auch nichts mehr & da ich wusste, dass in Aalen dieser Flohmarkt stattfindet, habe ich ca. 1 1/2 Wochen vorher noch schnell einen Stand gebucht.

Vorbereitungen:

Meine ganzen Kleider habe ich noch gewaschen und gebügelt, damit alles schick ausschaut. Dabei habe ich alles gleich nach Kleider“art“ sortiert und so auch in Umzugskartons gepackt. Sprich: Hosen und Shorts in einen Karton. Pullis und Cardigans in einen anderen und so weiter. Damit habe ich eine Woche vor dem Flohmarkt angefangen.

the beginning

An der Location angekommen standen schon einige Mädels draußen und warteten bis sie ihre Sachen aus den Autos entladen konnten. Zusammen mit meinem zwei Mädels ging es dann Punkt 12:30 Uhr an´s aufbauen. Hat länger gedauert als gedacht 😛 denn wir wollten, dass es einigermaßen geordnet ausschaut. Wir selbst haben ein bisschen die anderen Stände beobachtet…wie nutzen die anderen ihren Platz? Haben sie irgendwelche tollen Ideen? Nachdem sehr viele, Preisschilder geschrieben hatten, machten wir uns auch daran ein paar aufzustellen, sortierten alles schön (so gut es ging 😛 ) und warteten bis es los ging.

Punkt 14 Uhr öffneten sich die Türen und draußen standen schon einige Leute die hinein wollten.

1 1/2 Stunden lang war einiges los und wir konnten ein paar Dinge verkaufen. Doch ab halb 3 wurde es schon langsam weniger bis schließlich um halb 5 nichts mehr los war. Offiziell ging er bis 18 Uhr, doch um halb 5 packten schon die ersten ihre Stände zusammen.

Location:

Der Mädelsflohmarkt fand in der Tonfabrik Aalen statt. Es gab 3 „Hallen“, wobei ich die erste Halle (in der wir waren) am besten fand. Hell, rosa Wände :P,  viel Licht und auch die erste Halle wenn man auf´s Gelände lief. Halle 3 fand ich persönlich etwas zuuu dunkel ( normalweise finden dort die Partys der Tonfabrik statt, dementsprechen gibt es da drin eben keine Fenster). An sich super Location. Bei dem Wetter wäre es draußen natürlich besser gewesen- wären wahrscheinlich auch mehr Besucher gekommen aber da kann man eben nix machen.

Food & Drinks

In Halle 1 gab es eine Bar und draußen einen Foodtruck mit Burger und Pommes. Leider bin ich nicht in den Genuss gekommen etwas zu essen, da Anfangs so viel los war & wir den Stand nicht einfach so verlassen konnte. Dafür haben wir von unseren mitgebrachten Kuchen und Brownies genascht 😀

In Halle drei konnte man sich an die Tonfabrikbar setzen und gemütlich etwas trinken.

Kostenaufwand:

Der kleinste Stand (2,0m x 1,60m) kostete knapp 30€….schon einer stolzer Preis. Geteilt durch drei ging es dann schon. Bei der Info stand dran, dass dieser Platz für einen Tisch geeignet sei.  Jedoch haben wir alles soo praktisch platziert, dass wir zwe Klapptische UND einen Kleiderständer platzieren konnten 😉 Die andere Größe (2,40m x 1,60m) kostete 10€ mehr. Als Einzelperson, die 30€ wieder rein zuholen ist glaube ich relativ schwer…vorallem wenn man in einer nicht so „großen“ Stadt verkauft. In Stuttgart oder so bekäme Frau es glaube ich einfacher und schneller zusammen. Immerhin hatten zumindest 2 von uns ihr Standgeld wieder drin und sogar noch einiges darüber hinaus 😉

Fazit:

Anfangs hat es noch total viel Spaß gemacht aber je weniger Besucher da waren umso – ich sag mal: „deprimierender 😛 “ war es eben für uns. Keine Besucher, keiner am Stand, keiner der unsere Sachen anschaut. Lag wohl einfach am Wetter. Da wäre ich auch lieber draußen im freien gewesen, denn es war ja suuuuuper mega warm und sonnig ♥

Im Großen und Ganzen hat es mega Spaß gemacht. Werde wohl beim nächsten wieder dabei sein…dann aber in einer größeren Stadt ( Tipp von anderen : da ist mehr los) oder wenn er wieder in Aalen ist, hoffe ich auf schlechteres Wetter 😛

Ein negativer Punkt: Besucher mussten Eintritt bezahlen. 4€. Leider hat auch das einige Besucher verkrault. Wie ich mitbekommen habe drehten viele wieder um als sie hörten, dass es Eintritt kostet. Finde ich auch etwas blöd. Vorallem wenn die Stände drinnen zB. Oberteile für 2€ verticken…da kostet ein Oberteil weniger als der Eintritt….das ist so der einzigste Kritikpunkt der mich persönlich gestört hat. Wenn ich auf einen Flohmarkt gehe, möchte ich eigentlich nicht noch Eintritt bezahlen.

Ansonsten war die Organisation top. Könnte da jetzt nicht meckern 😉

~~~

Ich konnte meine ersten Erfahrungen im Flohmarktverkauf sammeln und habe ein paar Tipps und eine Checkliste für Euch aufgeschrieben.

Checkliste:

  • Klapptisch / Kleiderständer
  • Kleiderbügel
  • Wechselgeld ! (sowohl Münzen als auch ein paar Scheine 50€ dürften reichen)
  • Plastiktüten
  • Klappstuhl
  • Papier /Schere  und Edding
  • Tesa
  • Tischdecke (falls der Tisch nicht schön aussieht 😀 )

 

Tipps:

  • Falls ihr Plastiktüten zu Hause habt (die ihr nicht mehr benötigt), nehmt sie mit! Uns haben einige gefragt ob wir welche haben & leider hatten wir keine dabei 🙁 –kommt gut wenn ihr welche habt
  • sortiert Eure Kleider, entweder nach der Größe oder nach der Art. Wir haben Jeans zu Jeans, Pullis zu Pullis etc. gelegt
  • Legt/hängt Eure „Highlights“ ganz vorne hin
  • falls es eine Möglichkeit gibt an einer Wand hinter eurem Stand, Kleiderbügel hinzuhängen –> schnappt Euch Eure tollsten Teile und hängt sie als „Blickfang“ dort hin
  • legt Euer Handy weg…so traut sich sonst niemand euch nach dem Preis oder sonstigem zu fragen
  • lächelt =) redet mit eurer Mitverkäuferin (wenn ihr zu zweit verkauft) und steht nicht steif hinter Eurem Stand. habt Spaß 😉 das steckt auch die „Kunden“ an
  • wir haben noch eine „alles 2€“ Kiste aufgestellt (kam sehr gut an, es wurde viel gekramt und auch gekauft) – unter anderem haben wir Shirts, Röcke etc. rein getan
  • seid freundlich. Auch wenn es Leute gibt die sich über manche Preise aufregen…sie erwarten eben manchmal, dass ihr ne super tolle Jeans für 0,50 € verkauft….dabei sind 5€ schon total günstig- finde ich zumindest.

 

So…ich hoffe ich konnte Euch ein paar Tipps und einen kleinen Einblick in den Tag geben 🙂


Ich wünsche Euch jetzt noch einen schönen Ostersonntag

Genießt die restlichen freien Tage

Eure Sarah

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